
Wir feiern die KSG-Messe und hören die 3. Predigt aus der Reihe „Wohin sonst?“, heute von P. Ulrich Engel OP.
Der französische Philosoph Michel Foucault (1926–1984) bezeichnete Gefängnisse, Friedhöfe, Theater oder auch Bordelle als „Heterotopien“, als „andere Orte“, die zwar durchaus real sind, aber zugleich eine andere Welt verkörpern.
Im Evangelium des 3. Adventssonntags (Mk 1,1–8) ist die Wüste ein solcher „Anders-Ort“, an dem Johannes der Täufer den Beginn einer ganz neuen, revolutionären Gottes-Wirklichkeit verkündet. Was kann das für mich, für uns bedeuten?

