Queersensible Seelsorge

Faith spaces must be safe spaces!

Was ist das?

Queersensible Seelsorge in der KSG ist ein Angebot für alle, die mehr über queere Theologie erfahren und sich mit den Perspektiven von LGTBQIA+ Personen beschäftigen möchten. Außerdem bietet queersensible Seelsorge besondere Angebote für alle, die sich als queer verstehen.  Weitere Infos unten.

Was braucht es dafür?

Queersensible Seelsorge macht für uns nur Sinn, wenn die KSG ein Ort ist, an dem sich alle Studierenden wohl und willkommen fühlen, ganz gleich welche sexuelle Orientierung und Gender-Identität sie haben. Deshalb haben wir uns als KSG eine Selbstverpflichtung zu einer queerfreundlichen KSG gegeben, die du hier nachlesen kannst.

Faith spaces must be safe spaces. Als KSG möchten wir queeren Menschen einen sicheren Raum bieten, der möglichst diskriminierungsfrei und machtsensibel ist.

Die wichtigste Botschaft unserer Selbstverpflichtung: Queerfeindlichkeit und Homophobie sind Formen von Exklusion und Diskriminierung, die wir nicht akzeptieren. Stattdessen möchten wir, dass die KSG ein queerfreundlicher Ort ist. Konkret bedeutet das, dass wir in den Räumen der KSG keine queerfeindlichen Äußerungen tolerieren. Sollte es dennoch zu Vorfällen von Queerfeindlichkeit kommen, bitten wir alle, die einen solchen Vorfall (mit)erleben, Vertrauensstudierende oder Hauptamtliche darauf anzusprechen, damit wir die Betroffenen unterstützen und den Vorfall aufarbeiten können.

Wer macht das und was passiert da?

Unsere Ansprechpartnerin für queersensible Seelsorge ist Nicole Oster. Wenn du Anliegen, Fragen, Wünsche oder Verbesserungsvorschläge hast, wende dich gerne an nicole.oster@erzbistumberlin.de  

Good to know: auch alle anderen Gesprächsangebote unseres Hauptamtlichen-Teams sind queersensibel:

Unsere Angebote für Seelsorge, Geistliche Begleitung und Coaching stehen queeren Studierenden und Hochschulangehörigen offen. Die Gespräche müssen nichts mit deiner sexuellen Orientierung oder deiner Gender-Identität zu tun haben, es kann dabei um ganz andere Themen gehen. Falls dein Anliegen das Thema Sexualität, sexuelle Orientierung, Gender-Identität, Partnerschaft oder Partnersuche berührt, kannst du dir sicher sein, dass wir sensibel damit umgehen und wir dir einen safe(r) space bieten möchten. Wir sind uns bewusst, dass LGTBQIA+ Personen im kirchlichen und außerkirchlichen Kontext Minderheitenstress und Anfeindungen ausgesetzt sind und möchten mit unserem Gesprächsangebot dazu beitragen, dass sie Unterstützung, Anerkennung und Wertschätzung erfahren.

Und: Unsere Gesprächsangebote sind vertraulich. Das heißt: nichts, was du einem Mitglied des KSG Teams im Einzelgespräch anvertraust, wird an Dritte weitergegeben.

Auch telefonische Gespräche oder Zoommeetings sind möglich.

Für wen gibt es was?

Queersensible Seelsorge für alle: queere Theologie

  • Wir laden regelmäßig Referent*innen in die KSG ein, die theologische und persönliche Perspektiven aufzeigen, die sich klar gegen Queerfeindlichkeit und Homophobie wenden und uns inspirieren, in der Bibel und im christlichen Kontext nach Vorbildern und Empowerment für queere Identitäten und Lebensweisen zu suchen.
  • Wir organisieren Veranstaltungen zum Umgang mit „Clobber-Passages“, Bibelstellen, in denen homosexuelle Handlungen scheinbar verurteilt werden und suchen nach neuen Deutungen dieser oft missverstandenen Texte.
  • Wir informieren über LGTBQIA+, sind vernetzt mit der Bewegung „Out in Church“ und sensibilisieren Studierende der KSG für die Themen queerer Christ*innen.

 

Queersensible Seelsorge für LGTBQIA+ Personen

  • Wie bieten Gespräche, siehe oben
  • Wir segnen queere Paare und geben Tipps weiter, von welchen Priestern und Seelsorger*innen man sich in Berlin segnen lassen kann oder welche Möglichkeiten es gibt, Namensfeste im Kontext von Transitionen zu feiern
  • Wir vernetzen dich mit der christlichen LGTBQIA+ Community in Berlin
  • Wir bieten Raum zum Mitgestalten: Der AK Queer freut sich über interessierte Leute und über deine Ideen. Deine Meinung interessiert uns. Nicole freut sich über Feedback zu unserem Angebot und über dein Engagement bei der Konzeption und Gestaltung queersensibler Angebote.