Studierendenpfarrer P. Max Cappabianca OP

P. Max Cappabianca OP

Studierendenpfarrer

Leitung der KSG
Gespräche
Liturgie, Beichte
geistliche Begleitung
KAAD

 

 

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+49 30 446 749 611

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Foto: Andrea Krogmann

Zum 15. April 2017 bin ich vom Berliner Erzbischof mit der Leitung der
Katholischen Studierendengemeinde betraut worden. Ich freue mich auf den
Dienst als Studierendenpfarrer. Ich sehe die KSG Edith Stein als einen Ort, an
dem Studierende eigenverantwortlich ihren Glauben erfahren und Kirchesein
leben können. Zusammen mit den anderen Hauptamtlichen möchte ich den Rahmen
dafür schaffen, dass Gemeinde wachsen kann, kritische Diskussion und
spirituelles Suchen möglich werden und wir so die Grundvollzüge des
Christseins verwirklichen: Glaubenszeugnis, diakonisches Handeln und
Gottesdienst. Es ist schön, hierin an die lebendige Tradition der KSG
anknüpfen zu können. Ich stehe jederzeit für Gespräche zur Verfügung. Ab
15. April 2017 bin ich telefonisch oder per Email zu erreichen.

Zu meinem biographischen Hintergrund:

Als Sohn italienischer Gastarbeiter aus Neapel bin ich 1971 in Frankfurt am
Main geboren. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt und einem Freiwilligen
Sozialen Jahr in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
(Altenbetreuung und Kinderarbeit in Homberg/Efze) habe ich zwei Jahre in
der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt studiert mit dem
Ziel, Priester für das Bistum Limburg zu werden. 1994 bin ich schließlich
in den Dominikanerorden eingetreten.

Nach dem Abschluss meiner theologischen Studien in Bonn bin ich im Jahr
2000 von Bischof Karl Lehmann in Mainz zum Priester geweiht worden. Knapp
drei Jahre war ich Kaplan in vier Gemeinden in der Düsseldorfer Altstadt
(Jugendarbeit, Katechese, Schulseelsorge). Im Anschluss daran bin ich beim
IFP (Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses) zum
Journalisten ausgebildet worden und war fulltime bei der Katholischen
Fernseharbeit der Deutschen Bischofskonferenz (Fernsehgottesdienste,
TV-Beiträge bei Privatsendern, Programmentwicklung) und nebenbei beim
Domradio in Köln tätig.

2006 hat mich mein Weg nach Rom geführt: Drei Jahre lang war ich
hauptamtlich Redakteur in der deutschsprachigen Abteilung von Radio
Vatikan. 2009 bin ich in die Ostkirchenkongregation gewechselt, einer
Dienststelle des Vatikan für die in Einheit mit Rom stehenden Ostkirchen.
In dieser Zeit habe ich mich um diverse Ostkirchen im Nahen Osten gekümmert
und war für den Kontakt zu den internationalen Hilfswerken zuständig.
Außerdem war ich im Aufsichtsrat zweier Universitäten in Palästina und
Jordanien aktiv. Mehrere Reisen haben mich nach Israel, Palästina, Libanon,
Syrien, Irak und Jordanien geführt. Auch nach meinem Wechsel an ein
vatikanisches „Ministerium“ war ich bis Ende 2016 regelmäßig als Redakteur
für Radio Vatikan tätig.

Meine „römische“ Zeit hat meinen Horizont für die Weltkirche geöffnet und
vor allem für die Ökumene mit den orthodoxen und altorientalischen Kirchen.
Geistlich hat mich mein Dominikanerorden geprägt, aber auch der Kontakt mit
Jesuiten, denen ich nicht nur in der theologischen Ausbildung, sondern auch
bei Radio Vatikan und in der Welt der Ostkirchen begegnet bin.

In Berlin lebe ich im Institut Marie-Dominique Chenu, einer Gemeinschaft
des Dominikanerordens und zugleich Forschungsinstitut, das sich Grenzfragen
zwischen Theologie, Philosophie und Gesellschaft widmet (www.institut-chenu.eu).