P. Paskalis Lolan SVD

P. Paskalis Lolan SVD

Seelsorger der Indonesischen katholischen Studentenfamilie (KMKI)

 

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+49 162 404 55 47
paskalislolan@hotmail.com

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Mein vollständiger Name ist: Paskalis Kalixtus Teli Lolan.
Am 11.04.1971 wurde ich auf der Insel Solor-Flores in Indonesien geboren. Mein Rufname zu Hause war Kalixtus. Aber in Deutschland wurde ich mit Paskalis angesprochen. Meine Heimatinsel Solor-Flores war früher eine portugiesische Kolonie und wurde von der Katholischen Kirche und Mission sehr geprägt. Die Steyler Missionare prägten ebenfalls diese Insel durch ihre Arbeit. Von daher bin ich im Jahr 1991 bei den Steyler Missionaren – (SVD: Societas Verbi Divini) auf der Insel Timor eingetreten. Seitdem gehöre ich zu dieser Internationalen Ordensgemeinschaft. Das Studium der Theologie und Philosophie habe ich auf einer anderen Insel, auf Ledalero-Maumere, Indonesien, abgeschlossen, ebenfalls bei den Steyler Missionaren. Am 14.07.1999 wurde ich auf Larantuka-Flores zum Priester geweiht und erhielt die Bestimmung für Deutschland. So kam ich im Dezember 1999 nach Deutschland.

Nach dem Sprachkurs in Bonn habe ich eine weitere Ausbildung im Jahr 2002 bei den Pallottinern in Friedberg bei Augsburg gemacht, und gleichzeitig begann ich als Hilfskaplan mit der Pastoralarbeit in der Pfarrei Berenkeller-Augsburg. Danach bekam ich 2003 meine erste Kaplanstelle in Wedel-Uetersen, Erzbistum Hamburg. Meine zweite Kaplanstelle war ab 2007 in Itzehoe, Schleswig-Holstein, ebenfalls im Erzbistum Hamburg. Neben meiner Arbeit mit den deutschen Gemeinden begann ich freiwillig (da nicht offizielle Aufgabe des Erzbistums) im Bereich KMKI (Keluarga Mahasiswa Katolik Indonesia), die „Indonesische Katholische Studierendefamilie“ in Hamburg zu betreuen, mit Gottesdiensten und seelsorglicher Pastoral. Während der 6 Jahre meiner pastoralen Tätigkeit im Erzbistum Hamburg habe ich an einem Pfarrexamenskurs teilgenommen. 2008 habe ich diesen Kurs abgeschlossen und übernahm 2009 die Pfarrei St. Marien, Dresden-Cotta, im Bistum Dresden. Um in meinem Interessensgebiet, der psychologischen Humanistik, am Ball zu bleiben, habe ich in meinen Ferien und der Freizeit an einem TZI Kurs (Themenzentrierte Interaktion von Ruth Cohn) teilgenommen. Bis jetzt bin ich noch in der Diplomphase. Nach 15 Jahren habe ich mich von der Pfarrarbeit verabschiedet und verbrachte 2014 für ein Jahr mein Sabbatical in den USA, mit einem anschließenden 5-monatigen spirituellen Kurs in Rom-Nemi, Italien.

Zum 01. Januar 2016 bekam ich von meinem Orden die Aufgabe, hier in Berlin den KMKI, die indonesischen Studenten und Familien zu betreuen und unser geplantes Ordensprojekt in Berlin-Kreuzberg mitzugestalten. Leider kam dieses Projekt nicht zustande. Zur gleichen Zeit wurde unsere Ordenspfarrei „Heilig-Geist Charlottenburg“ hier in Berlin stellenmäßig vakant und ich musste aus der Not heraus als Pfarrer einspringen. So habe ich neben KMKI auch noch als Pfarradministrator fast ein Jahr gearbeitet, bis der richtige Pfarrer kam. Danach bekam ich als zweite seelsorgliche Aufgabe eine seelsorgliche Tätigkeit im Malteser Krankenhaus und Pflegeheim Haus Malta, die ich bis jetzt ausübe.

Meine Aufgabe mit den indonesischen Studenten und indonesischen Familien besteht grundsätzlich aus Seelsorge, Sakramenten, Betreuung und darüber hinaus auch in Hausbesuchen. Dazu gehören ebenfalls die Vorbereitung und Kurse, wie Erwachsenentaufe, Trauungskurs und Firmvorbereitung. Sonntags halte ich den Gottesdienst und freitags beteilige ich mich am Rosenkranz, beim Bibelteilen, den Basisgemeinde-Treffen; ebenfalls finden Kreuzwegandachten oder andere Veranstaltungen regelmäßig statt. Diese KMKI hat einen total anderen Charakter, weil zu dieser Gruppe nicht nur die Studenten gehören, sondern auch die Erwachsenen und Familien. Wir sind eine offene Gruppe mit indonesischer Ökumene und auch verbunden mit einer muslimischen Gruppe hier in Berlin. Wir pflegen die Beziehung zu ihnen und ebenfalls zur indonesischen Botschaft hier in Berlin. Wir haben jedes Jahr gemeinsame Veranstaltungen, an denen wir – die KMKI – uns aktiv beteiligen.

Es gehört auch zu meinen Aufgaben, den Kontakt mit der KSG Berlin und der Pfarrei Heilige Familie zu pflegen. Als Gruppe sind wir dankbar, bei der KSG eingeordnet zu sein. Dadurch haben wir bessere Zugänge, was die Räumlichkeiten angeht und erhalten Hilfe in bürokratischen Dingen. Wir sind so froh, dass P. Max mit seinem Team sehr offen uns gegenüber ist. Ebenso sind wir dem Pfarrer Michael Höhle und der Pfarrei Hl. Familie dankbar.

Ich wünsche mir sehr, dass ich durch meine Erfahrungen auf der Pfarrebene ein Stück meine indonesischen Studierenden und Familien hier begleiten kann und helfen kann in der Integration und bei den täglichen Problemen des Studiums, des Wohnens und Lebens hier in Berlin. Mein Motto ist, „auf Augenhöhe und mit Respekt“ anderen zu begegnen. Man muss nicht jedem um den Hals fallen, aber mit Respekt miteinander umgehen. Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit mit der KSG hier in Berlin im positiven Geist weiterhin gut läuft und dass wir darüber hinaus die Gewissheit haben: Wir sind doch gemeinsamen unterwegs; auch in spiritualen Dingen und es verbindet uns mehr, als uns trennt, auch in allen Unterschiedlichkeiten.

Berlin, 26.03.2019
P. Paskalis K. Teli Lolan SVD
Steyler Missionare,
Bayernallee 28, 14052 Charlottenburg
Diensthandy: 0162 / 40 45 547
Festnetz: 030-30 0003-49